Schur

Bei der Schur beobachtet

Jedes Jahr beim Scheren der Alpakas entdecken wir am Körper einiger Tiere auffällige Veränderungen. Diese können durchaus normal sein, aber auch krankhafte Erscheinungen zeigen. Hier einige Erklärung der häufigsten Erscheinungen in Wort und Bild.

Text Pia Schindler – Foto Heinz Kuhne-Pfaff

Normale Auffälligkeiten

Liegeschwielen
Hornhautartige Auflagerung am Brustbein und zuweilen an den Gelenken der Beine wo keine Haare mehr wachsen. Entsteht bei älteren Tieren durch ihr Gewicht beim Liegen.

Faserlose Areale
Längs der Unterschenkel beidseitig am Bein befindliche faserlose Areale, mit gelben z.T. krümeligen Hautabsonderungen, der Zweck ist nicht bekannt. Vermutlich waren es Ansätze von Klauen, die im Laufe der Entwicklungsgeschichte ihren Zweck verloren und diese Stellen hinterließen – ähnlich wie bei den Pferden die Kastanien. (Anm. d. Red.: Es gibt verschiedene Theorien zu den faserlosen Arealen. Wir werden die Sache in den nächsten Ausgaben besser betrachten).

Schweißabsonderungen
Gelbliche, süßlich riechende Ablagerungen über der Haut im Vlies, die besonders im Achselbereich und den Schenkelbeugen, bei sehr dicht bewollten Tieren auch im gesamten Vlies gesehen werden. Tipp: Stark schwitzende Tiere lassen sich nicht gut scheren. Diese Tiere vor der Schur nicht in der prallen Sonne warten lassen, damit die Faser direkt über der Haut nicht feucht wird.

Rollende Haut
Teilweise bei auf extra viel Wollertrag und große …

… weiter lesen können Sie in der ALLESPAKA Ausgabe No. 26

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