Faser

Entwicklung eines nachhaltigen Shirts aus deutscher Alpakafaser

Erschließung von Marktpotenzial unter Berücksichtigung material- und marketingspezifischer Analysen

Text & Foto Victoria Magdalena Gebhart

„The future interests me – I‘m going to spend the rest of my life there.“ Mark Twain

Mit diesen Worten lässt sich der Ursprung der Abschlussarbeit von Victoria Gebhart erklären. Inspiriert von der Idee aus Alpakahaar ein Garn herzustellen, um daraus ein textiles Produkt entstehen zu lassen, erarbeitete die Studentin neben einer genauen marketingspezifischen Analyse einen Weg zur Herstellung eines Unisex-Basic-Shirts aus deutscher Alpakafaser.

Die Studentin möchte mit ihrem theoretisch entwickelten Produkt nicht nur die Relevanz der Alpakafaser verdeutlichen, sondern auch den Weg zur Slow Fashion und nachhaltiger Denkweise ersuchen.

Mit der Frage, welchen Stellenwert Alpakas 7000 Jahre nach ihrer Domestikation für den faserproduzierenden Markt der Edelhaare innerhalb Deutschlands besitzen, stieg die Studentin in ihre Arbeit ein und versuchte herauszufinden, ob das „Vlies der Götter“ tatsächlich attraktiv für einen nachhaltigen, modernen und urbanen Bekleidungsmarkt ist, der viele Menschen anspricht.
Anhand diverser Analysen zur Faser und der Betrachtung der Historie des Alpakas konnte die Studentin darstellen, welche Vorteile, aber auch Nachteile, die Alpakafaser mit sich bringt. Das Alpakavlies gehört nicht grundlos zur Kategorie der Edelhaare. Es ist hochwertig und rühmt sich aufgrund des stabilen Faseraufbaus einer geringen Pilling-Neigung und höchster Strapazierfähigkeit. Durch den hohen Tragekomfort, der durch die Weichheit und Schuppenstruktur der Faser entsteht, ist es für den direkten Hautkontakt im Endprodukt geeignet.

Ein großes Manko der Faser ist jedoch die geringere Curvature, die einen festen Garnverbund nicht ermöglicht, weshalb die Faser eines Großteils der Alpakapopulation Deutschlands für die Weiterverarbeitung eigentlich nicht geeignet ist …

… weiter lesen können Sie in der ALLESPAKA Ausgabe No. 25

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